Beim bevorstehenden Kauf des Weihnachtsbaums bleibt immer die Frage, welche Art am geeignetsten für die gute Stube ist. Sehr beliebt ist die Nordmanntanne, die über ein dichtes und intensivgrünes Nadelkleid verfügt. Sie hält sich sehr lange ohne zu welken. Leider duftet sie wenig nach Tanne. Bevorzugen Sie einen intensiveren Waldduft, sollten Sie eher zu einer Blaufichte greifen. Diese hat relativ kurze Nadeln, die leicht pieksen können, dafür kann sie gut auch mit kleinen Anhängern dekoriert werden. Verwandt mit der Blaufichte ist die Felsengebirgs- oder Korktanne. Sie hat auch kurze Nadeln, die aber weich sind. Zudem duftet sie leicht nach Citronelle. Seit einigen Jahren ist auch bei uns die relativ teure Coloradotanne erhältlich. Sie verströmt einen frischen Duft und verfügt über kein allzu stacheliges Nadelkleid. Da sie sehr buschig wirkt, eignet sie sich nicht für kleinen Weihnachtsschmuck. Hier sollte der Schmuck gross sein.

Gerade die Fichte- oder Rotfichte eignet sich sehr gut als Topfbaum, der nach dem Fest gut auf dem Balkon stehen oder in den Garten gepflanzt werden kann.

Wichtig ist, den Weihnachtsbaum in einen Eimer mit Wasser zu stellen und im Keller oder in der Garage zwischenzulagern, wenn auch nur für 1 bis 2 Tage. Nicht direkt in die Zimmerwärme bringen, da sonst die Nadeln bald austrocknen. Kurz vor dem Aufstellen den Baumstamm um ca. 3 cm kürzen und erst dann in den mit Wasser gefüllten Weihnachtsbaumfuss stellen. Und nicht vergessen: Immer einen Eimer mit Wasser in der Nähe des Baumes griffbereit hinstellen – denn falls er trotz aller Vorsicht in Brand gerät, kann er damit gleich gelöscht werden.

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