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Sei es die Amaryllis oder der Weihnachtsstern, gerade in den trüben Tagen des Novembers und Dezembers erfreut sich unsere Seele an den wunderschönen Pflanzen und deren intensiven Farben.

Die Amaryllis, eine meiner liebsten Pflanzen, kann bei der richtigen Pflege mehrere Jahre die Adventszeit verschönern. In der Wachstumsphase von Frühjahr bis Sommer sollte sie draussen Sonne und Wärme tanken können. Zudem hie und da etwas Dünger verhilft ihr dann im Winter zu wunderschönen Blüten. In der Ruhephase im Herbst sollte sie in den kühlen Keller bei ca. 12-16° lagern. Im September nicht mehr Giessen. Während der Blütezeit im Spätherbst/Winter in den Wohnraum bringen. Die Amaryllis ist bescheiden mit dem Licht und braucht nicht zwingend einen hellen Standort. Ich pflanze jeweils eine oder mehrere Knollen in schöne Pflanzgefässe oder grosse Glasschalen. Das Gefäss mit lockerer Erde und etwas Hornspänen füllen und nur die untere Hälfte der Zwiebel mit Erde bedecken. Nach dem Einpflanzen sollte sie erst nach 10 Tagen das erste Mal gegossen werden, ausser die Erde ist sehr trocken, dann ein wenig Wasser geben. Nach dem Verblühen den Stängel mit dem Verblühten abschneiden und wie oben beschrieben an den entsprechenden Ort im Haus/Garten stellen.

Der Weihnachtsstern schon beim Kauf im Laden gut gegen Kälte schützen und am besten in Cellophan packen. Zuhause mag er einen hellen Platz, an dem kein Durchzug und keine direkte Sonneneinstrahlung ist. Giessen immer nur mit zimmerwarmem Wasser und nicht zu viel Wasser geben, denn allzu nasse Erde schadet ihm ebenso wie Trockenheit. Auch der Weihnachtsstern kann erneut zum Blühen gebracht werden, wenn Sie nach der Blütezeit die Zweige auf die Hälfte zurückschneiden und ihn im Sommer an einen sonnigen Standort im Freien stellen. Ab August kein Wasser mehr geben und in den Keller stellen. Sobald sich die Hochblätter im Herbst verfärben, kommen sie in die gute Stube.